Dres. med. A.Bitterlich, A.Spiegl; U.Plail
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Einführung

Daseinsvorsorge ist heutzutage für uns alle selbstverständlich. Mit Alters-, Kranken-, Feuer- und Diebstahlversicherungen tragen wir Vorsorge dafür, daß die finanzielle Belastung im Ernstfall so gering wie möglich ist. Unser Auto bringen wir regelmäßig zur Inspektion, um es auf Herz und Nieren prüfen zu lassen.
Aber mal ehrlich, wann haben Sie denn die letzte vorsorgliche Gesundheitsuntersuchung machen lassen? Merkwürdigerweise verhalten sich die meisten von uns, was ihre Gesundheitsvorsorge betrifft, wie der Vogel Strauß. “Das ist ja immer unangenehm und überhaupt, das kostet mich zuviel Zeit”, wenden auch Sie vielleicht jetzt ein. Auf die meisten Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen trifft das aber nicht zu. Ihr Zeitaufwand beispielsweise für die “Check-up” genannte Gesundheitsuntersuchung ist deutlich geringer als die für einen Friseurbesuch. Wartezeiten entstehen meist nicht. Die durchzuführenden Untersuchungen wie die Ganzkörperuntersuchung und Blut- und Harnanalysen tun auch nicht weh.

 

“Aber bringt das denn überhaupt was?”

Diese Frage können wir nur mit einem uneingeschränkten Ja beantworten. Unbehandelter Bluthochdruck oder erhöhte Cholesterinwerte können zu ernsthaften Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu Schlaganfall und Herzinfarkt führen.
Dabei reichen oft schon kleine Verhaltensänderungen, insbesondere der Ernährung, aus, um bestehende Risikofaktoren zu mindern.
Die Gesundheitsuntersuchung dient dazu, Ihre möglichen individuellen Risikofaktoren zu finden und einen individuellen Fahrplan zu ihrem Abbau zu erstellen.

“Aber mir tut doch nichts weh”, werden Sie jetzt vielleicht denken.

Wie schön für Sie. Aber damit es auch so bleibt, sollten Sie gleich einen Termin für die Krebsfrüherkennungs-Untersuchungen vereinbaren. Denn es ist wichtig, diese Untersuchungen dann zu machen, wenn noch nichts weh tut. Bösartige Tumore sind durchaus heilbar, wenn sie schon im beschwerdefreien Stadium, also frühzeitig erkannt werden.
Wir Ärzte möchten Sie über die Möglichkeiten der unkomplizierten Gesundheitsvorsorge und Krebsfrüherkennung informieren. Dabei wenden wir uns auch besonders an jene, die sich nicht in ständiger ärztlicher Behandlung befinden. Helfen Sie uns dabei. Werben Sie bei Verwandten und Bekannten für den Gedanken der Vorsorge.

Ab 35 zur Gesundheitsuntersuchung

Ihr Auto bringen Sie regelmäßig zur Inspektion. Das ist vernünftig und bewahrt Sie vor bösen Überraschungen. Eine ähnliche Funktion hat die Gesundheitsuntersuchung, die Ihnen die gesetzlichen Krankenkassen seit 1989 anbieten. Diese Check-up genannte Gesundheitsuntersuchung können Sie in jedem zweiten Jahr in Anspruch nehmen, wenn Sie 35 Jahre oder älter sind.
So wie die Inspektion bei Ihrem Auto die Fahrtüchtigkeit Ihres Wagens erhalten hilft, indem notwendige Wartungen vorgenommen werden, so dient der Check-up der Vermeidung von Krankheiten und damit der Erhaltung Ihrer Lebensqualität. Deshalb ist diese Gesundheitsuntersuchung vor allem für die Mitbürger gedacht, die noch nicht krank sind oder sich nicht krank fühlen.

 

Bevor der Schmerz kommt

Gerade die sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die Zuckerkrankheit oder Nierenerkrankungen stellen sich schleichend ein und machen anfänglich keine Beschwerden. Aber Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in der Bundesrepublik noch immer die Todesursache Nummer 1.
Das Zusammenspiel von Bluthochdruck und erhöhtem Cholesterinspiegel ist einer der Hauptfaktoren für die Entstehung des Herzinfarktes. Doch einen erhöhten Blutfettgehalt merken Sie gar nicht, und anfänglich fühlt man sich mit erhöhtem Blutdruck pudelwohl.
Mit relativ einfachen und wenig belastenden Untersuchungen können wir feststellen, ob bei Ihnen Risikofaktoren erkennbar sind oder sich schon zu einer Krankheit verdichtet haben.

 

Wenig Aufwand für viel Gesundheit

In einem ausführlichen Eingangsgespräch erläutern Sie mit uns eventuell bestehende Erkrankungen bei Ihnen oder in der Familie und Ihren persönlichen Gesundheitszustand. Dann erfolgt eine Ganzkörperuntersuchung, zu der natürlich auch das Blutdruckmessen gehört. Ihre Blutprobe bestimmt Blutzucker und Cholesterin. Der Urin-Streifen-Test fahndet nach Hinweisen für Nierenkrankheiten. Ein Ruhe-EKG schließt sich eventuell an. In einem abschließenden Gespräch werden die erhobenen Befunde mit Ihnen besprochen und eventuell notwendige Maßnahmen erörtert.

Vorsorgen ist besser als Heilen

Eine Auswertung der bisher erfolgten Gesundheitsuntersuchungen hat ergeben, daß bei jedem zweiten Teilnehmer eine Erkrankung oder Risikofaktoren festgestellt wurden, die bis dahin noch nicht bekannt waren. Am häufigsten wurden erhöhte Blutfettwerte festgestellt.
Doch ziehen Sie jetzt nicht die falsche Konsequenz! Dieses Ergebnis sollte nicht Angst machen, sondern sehen Sie es als Chance. Denn frühzeitig erkannt, können die meisten Risikofaktoren durch bloße Verhaltensänderungen ausgeräumt werden, ohne daß Sie gleich Ihr ganzes Leben umkrempeln müssen.

 

Gesundheitsuntersuchung (Check-up 35)
Wer: alle Versicherten ab dem vollendeten 35. Lebensjahr
Wann: jedes DRITTE Jahr (Neu-Regelung der Krankenkassen seit 01.04.2019)
Was:
  1. Anamnese (Krankheitserhebung): Erhebung der Eigen-, Familien- und Sozialanamnese, insbesondere Erfassung des Risikoprofils
  2. Klinische Untersuchung (vollständige körperliche Untersuchung)
  3. Laboratoriumsuntersuchungen
    • Untersuchungen aus dem Blut:
      Gesamtcholesterin, Blutzucker
    • Untersuchungen aus dem Urin:
      Eiweiß, Blutzucker, Erythrozyten, Leukozyten und Nitrit (Harnstreifentest)
  4. Ausführliche Beratung und gegebenenfalls Therapie

Aktuelles

NEU ! NEU ! NEU ! NEU ! NEU ! NEU ! NEU ! NEU !
Zur Sicherstellung Ihrer ambulanten medizinischen Versorgung und Entlastung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes haben wir uns mit hausärztlichen Kollegen vor Ort zusammengeschlossen und bieten ab 04.04.2020 zusammen mit den Praxen Dres. Poczka, Kümmerle und Bader/Matthes eine Telefonsprechstunde für DRINGLICHE Fälle auch am Wochenende und an Feiertagen! Unter der zentralen Telefonnummer 08841/ 1706 können ausschließlich Patienten unserer Praxis und der mitgenannten Praxen Ihren NAMEN, VORNAMEN, GEBURTSDATUM, RÜCKRUFNUMMER, ANLIEGEN und -ganz wichtig!- den Namen Ihres HAUSARZTES! auf Band sprechen. In der Zeit von 10-12.00 Uhr wird der Anrufbeantworter abgehört, in der Folgezeit ruft Sie dann Ihr Hausarzt baldmöglichst zurück. Je nach Dringlichkeit und Patientenaufkommen kann dies auch bis zum Abend dauern. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie in der gesamten Zeit erreichbar sind, da wir keine wiederholten Anrufversuche unternehmen können. Wegen rein organisatorischer Anliegen (z.B. nicht-dringliche Folgerezepte, AU etc.) kontaktieren Sie uns bitte zu den regulären Sprechzeiten. In sehr dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder die Rettungsleitstelle unter 112.


KEIN ZUTRITT IN UNSERE PRAXEN OHNE TERMIN !

Liebe Patientinnen und Patienten,
aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Coronavirus-Pandemie sind wir gezwungen, unsere Praxis-Organisation anzupassen,um die ambulante medizinische Versorgung weiterhin sicherstellen zu können: Bitte kommen Sie nicht mehr einfach in unsere Praxen,sondern sprechen Sie uns alle ihre Anliegen auf Band. Wir rufen Sie-in der Reihenfolge der Dringlichkeit- so schnell wie möglich zurück und organisieren Ihre Behandlung bzw.Ihr Anliegen. Ihren Rezeptwunsch erledigen wir weiterhin innerhalb von 2 Arbeitstagen und deponieren es mit Ausnahme von Betäubungsmittelrezepten-versehen mit Geburtsdatum und Initialen- vor der Praxistür.

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahmen und zählen auf die Zusammenarbeit mit Ihnen, um gemeinsam diese Herausforderung zu meistern.

Patienten, die dennoch ohne Termin unsere Praxen betreten, werden zum Schutz der anderen Patienten und des Praxispersonals OHNE AUSNAHME WIEDER NACH HAUSE GESCHICKT!



>Die Samstagssprechstunde muss leider aufgrund der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2-Epidemie bis auf weiteres entfallen.